Kompetenzzentrum für Integrationsmanagement und Kommunikationsentwicklung K.I.K.E.

Mit K.I.K.E. werden fünf Kommunen in Thüringen und Sachsen zum Reallabor

für eine moderne Verwaltung, die Menschen wirksam und zügig in Arbeit bringt.

Das Kompetenzzentrum Integrationsmanagement und Kommunikationsentwicklung (K.I.K.E.) verbindet strukturelle Reform mit gelebter Kommunikation. In fünf Modellkommunen in Thüringen und Sachsen stärkt K.I.K.E. gleichzeitig Verwaltungsstrukturen und Kommunikationskompetenzen im Umgang mit Zugewanderten – und beschleunigt so die Arbeitsmarktintegration.

Die teilnehmenden kommunalen Verwaltungen aus Thüringen und Sachsen sind: 

    • das Landratsamt Wartburgkreis
    • die Stadtverwaltung Weimar
    • das Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt
    • die Stadtverwaltung Dresden
    • das Landratsamt Zwickau

„K.I.K.E. verbindet strukturelle Reform mit gelebter Kommunikation

– von der Fallbearbeitung zur echten Integration.“

Das Innovative an K.I.K.E.

    • Wissenschaftliche Begleitung durch das Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH): Jede Maßnahme wird wissenschaftlich begleitet und ausgewertet – K.I.K.E. macht Erfolge, Herausforderungen und Wirkzusammenhänge sichtbar und schafft so eine belastbare Basis für politische und administrative Entscheidungen.
    • Innovative Verzahnung von Organisationsentwicklung und Personalentwicklung
    • Praxisnähe: Maßnahmen beruhen auf den realen Bedarfen der fünf Modellkommunen
    • Skalierbarkeit durch standardisierte Prozesse, die auf weitere Kommunen übertragbar sind
    • KI-Einsatz mit konkretem Mehrwert: Verständliche Sprache und Arbeitsentlastung
    • Fokus auf Mitteldeutschland: politisch und strukturell relevant
Warum braucht es K.I.K.E.?

Kommunale Verwaltungen stehen unter hohem Druck: steigende Fallzahlen, Personalknappheit, komplexe Rechtslagen, eine heterogene Klientel. Die Folge sind lange Bearbeitungs- und Durchlaufzeiten, Zuständigkeitswechsel und vermeidbare Wiederkontakte.
Jeder Monat, den ein Verfahren länger dauert, ist ein Monat ohne Arbeitsmarktzugang für Menschen, die dringend gebraucht werden. Sichtbare und zügige Arbeitsmarktintegration ist nicht nur eine administrative Herausforderung, sondern wirkt wesentlich auf die gesellschaftliche Akzeptanz von Migration ein. 

Was wollen wir mit K.I.K.E. erreichen?

Erklärtes Ziel der teilnehmenden Kommunen ist ein ganzheitliches Integrationsmanagement, welches die systematische Bündelung von Zuständigkeiten nach dem One-Stop-Shop-Prinzip und eine bessere Vernetzung zwischen den Dienststellen bei interner Kommunikation und Datenaustausch beinhaltet.

Was setzt K.I.K.E. konkret um?

Säule 1 – Prozesse neu ordnen: Organisationsentwicklung

    • Prozesslandkarte: macht Zuständigkeiten, Schnittstellen und Abläufe sichtbar – Grundlage für das One-Stop-Shop-Prinzip
    • Checkliste für Ausländerbehörden: schafft für Klient:innen und Mitarbeitende Transparenz im Verfahren
    • Telefonischer Chatbot: verbessert die Erreichbarkeit für Bürger:innen und Kolleg:innen aus anderen Ämtern
    • Homepage in Einfacher Sprache: klar strukturiert und verständlich

Säule 2 – Kommunikation stärken: Personalentwicklung

    • Führungskräftecoaching: gezielte Begleitung von Führungskräften zur Steuerung des Veränderungsprozesses in ihren Teams
    • KI-gestützte Textassistenz: Qualifizierung für Einfache Sprache – Sensibilisierung und Praxistransfer anhand echter Fallbeispiele
    • Leitfaden für herausfordernde Situationen: Werkzeugkoffer für Sachbearbeitung und Sozialarbeit in Krisensituationen – Gesprächsführung und adressatengerechte Ansprache

Das verändert K.I.K.E. ganz konkret

Output

    • Geschulte Mitarbeitende
    • Standardisierte Prozesse und Leitfäden
    • Kommunikationsmanagement zwischen den Dienststellen (z. B. Ausländer- und Asylbehörde)
    • Best-Practice-Austausche zwischen den Modellkommunen

Outcome

  • Funktionierende One-Stop-Strukturen
  • Schnellere Verfahren, weniger Wiederkontakte
  • Optimiertes Schnittstellenmanagement
  • Bessere Verständlichkeit
  • Höhere Handlungssicherheit

Impact

  • Höhere Arbeitsmarktintegration
  • Fachkräftesicherung
  • Höhere gesellschaftliche Akzeptanz von Migration

Ansprechpersonen

Julia Brade

Unser gemeinsames Ziel ist es, Zugewanderte schneller und nachhaltiger in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Kompetenzzentrum leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und zur Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland – insbesondere in ostdeutschen Regionen, die vom demografischen und strukturellen Wandel besonders betroffen sind.“

Julia Brade
Projektleitung

Kontakt

Julia Brade
Projektleitung

+49 (0)3641 29 686 52  
+49 (0)157 80 609 688 

Julia Brade

„K.I.K.E. verbessert Abläufe und entlastet den Arbeitsalltag der Verwaltungsmitarbeitenden. Denn wenn Verwaltung einfacher wird, gelingt Integraton in den Arbeitsmarkt schneller.

Ulrike Erfurth
Projektkoordination

Kontakt

Ulrike Erfurth
Projektkoordination
 
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